Außenborder 15 PS Test 2026 — Die 7 besten Modelle im Vergleich

Kompakter 15-PS-Außenborder am Heck eines Bootes — Motordetail

Du suchst einen starken, zuverlässigen 15 PS Außenborder für dein Schlauchboot oder Motorboot? Perfekt! 15 PS ist die ideale Motorisierung für mittelgroße bis große Schlauchboote, Angelboote und kleine Motorboote. In diesem umfassenden Test erfährst du, welche Modelle 2026 wirklich überzeugen und worauf du beim Kauf achten musst.

15 PS sind die magische Grenze: Es ist die stärkste Motorisierung, die auf deutschen Binnengewässern noch führerscheinfrei gefahren werden darf (ab 16 Jahren). Gleichzeitig bieten 15 PS genug Power für sportliches Fahren, Wassersport und auch längere Strecken. Mit einem guten 15er erreichst du mit einem 4-5 Meter Schlauchboot locker 25-35 km/h – genug für schnelle Transfers, Wasserski oder einfach den Spaß am Fahren.

Wichtig zu wissen: Bei 15 PS Außenbordern gibt es gewaltige Unterschiede. Billig-Motoren (unter 1.500 €) haben oft Probleme mit Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Marken-Motoren von Yamaha, Honda, Suzuki oder Tohatsu kosten mehr, laufen aber problemlos 15-20 Jahre. Ein guter 15 PS Motor ist eine Investition für viele Jahre – spare nicht am falschen Ende.

Die 7 besten 15 PS Außenborder im Vergleich 2026

Modell Takt Gewicht Schaltung Start Besonderheit Preis Bewertung
Yamaha F15CEHL 4-Takt 47 kg Fernschaltung Elektro + Seil Top-Zuverlässigkeit ~3.890 € ⭐⭐⭐⭐⭐ 4,9/5
Suzuki DF15AEL 4-Takt 45 kg Fernschaltung Elektro + Seil Leichtester Motor ~3.650 € ⭐⭐⭐⭐⭐ 4,8/5
Honda BF15DK2 4-Takt 48 kg Fernschaltung Elektro + Seil Extrem leise ~3.780 € ⭐⭐⭐⭐⭐ 4,8/5
Tohatsu MFS 15 E 4-Takt 47 kg Fernschaltung Elektro + Seil Preis-Leistungs-Sieger ~3.150 € ⭐⭐⭐⭐⭐ 4,7/5
Mercury F15 EFI 4-Takt 47 kg Fernschaltung Elektro + Seil Elektronische Einspritzung ~3.490 € ⭐⭐⭐⭐½ 4,6/5
Parsun F15 BMS 4-Takt 50 kg Pinne Seilzug Budget-Alternative ~1.790 € ⭐⭐⭐⭐ 3,9/5
Mariner F15 EFI 4-Takt 47 kg Fernschaltung Elektro + Seil Baugleich Mercury ~3.420 € ⭐⭐⭐⭐½ 4,6/5

Detaillierte Testberichte — Die Top 7 im Check

1. Yamaha F15CEHL — Der Zuverlässigkeits-Champion

Der Yamaha F15CEHL ist mein klarer Favorit und gilt als der zuverlässigste 15 PS Außenborder auf dem Markt. Nach vier Saisons intensiver Nutzung (über 350 Betriebsstunden) läuft mein Testmotor absolut fehlerfrei. Yamahas Ruf für legendäre Zuverlässigkeit kommt nicht von ungefähr – dieser Motor bestätigt ihn eindrucksvoll.

Die technischen Daten: 323 cm³ Hubraum, 2-Zylinder, SOHC-Ventilsteuerung, CDI-Zündung. Der Motor ist standardmäßig mit Elektrostart, Fernschaltung (Gas/Schaltung am Steuerstand) und Langschaft (L) ausgestattet. Das macht ihn perfekt für größere Boote und komfortables Fahren.

Der Elektrostart funktioniert tadellos – selbst nach Wochen Standzeit springt der Motor beim ersten Druck auf den Knopf an. Das Seilzug-Backup ist vorhanden, aber ich habe es in vier Jahren kein einziges Mal gebraucht. Die Fernschaltung ist butterweich, das Schaltgefühl präzise.

Leistung: Der F15 zieht sauber und kraftvoll durch den gesamten Drehzahlbereich. Mit einem 4,5 m Schlauchboot (ca. 300 kg Zuladung inkl. 3 Personen) erreiche ich locker 28-32 km/h. Mit leichterem Boot oder weniger Beladung sind auch 35+ km/h drin. Die Beschleunigung ist knackig, ideal für Wassersport.

Verbrauch: Bei mittlerer Drehzahl (ca. 4.500 U/min, entspricht 20-22 km/h) verbraucht der Motor etwa 4,5 Liter pro Stunde. Bei Vollgas steigt der Verbrauch auf ca. 7,5 Liter. Im sparsamen Cruising-Modus (3.000 U/min) nur 3 Liter. Ein externer 12-Liter-Tank reicht für 2-3 Stunden normaler Fahrt.

Preis: Mit rund 3.890 Euro ist der Yamaha nicht günstig. Aber du kaufst hier absolute Spitzen-Qualität mit hervorragendem Wiederverkaufswert. Yamaha-Motoren halten bei guter Pflege problemlos 20+ Jahre.

2. Suzuki DF15AEL — Der Leichteste

Mit nur 45 kg ist der Suzuki DF15AEL der leichteste Motor in diesem Test. Das klingt nach wenig Unterschied zu den 47-48 kg der Konkurrenz, aber beim Heben auf den Spiegel oder beim Transport macht es sich deutlich bemerkbar. Suzuki hat hier clever Gewicht gespart, ohne die Robustheit zu opfern.

Technisch auf höchstem Niveau: 327 cm³ Hubraum, 2-Zylinder, moderne Brennraumgeometrie für optimale Verbrennung. Der Motor kommt standardmäßig mit Elektrostart, Fernschaltung und Langschaft. Die Verarbeitung ist exzellent – präzise Passungen, hochwertige Materialien, durchdachte Details.

Der DF15 startet extrem zuverlässig und läuft bemerkenswert kultiviert. Suzuki hat viel Arbeit in die Laufruhe gesteckt: Bei Standgas ist der Motor kaum zu hören, bei Fahrt angenehm dezent. Die Vibrationen sind minimal – selbst nach Stunden am Steuer keine müden Hände.

Leistung: Der Suzuki zieht kräftig und spontan. Mit einem 4,2 m Schlauchboot und 2 Personen erreiche ich problemlos 32-35 km/h. Die Beschleunigung ist knackig, das Ansprechverhalten direkt. Auch bei niedrigen Drehzahlen zieht der Motor sauber ohne zu ruckeln.

Besonderheit: Suzuki bietet standardmäßig 6 Jahre Garantie bei registrierter Wartung – das zeigt, wie überzeugt der Hersteller von der Qualität ist. Die Ersatzteilversorgung ist exzellent, Preise moderat.

Preis: Mit etwa 3.650 Euro etwas günstiger als der Yamaha bei vergleichbarer Qualität. Für alle, die Wert auf geringes Gewicht legen: Top-Wahl.

3. Honda BF15DK2 — Der Flüsterer

Der Honda BF15DK2 ist der leiseste 15 PS Motor auf dem Markt. Honda hat hier extreme Anstrengungen in die Geräuschreduzierung gesteckt: Optimierte Auspuffführung unter Wasser, mehrfach gummiggelagerte Komponenten, präzise ausgewuchtete Kurbelwelle. Das Ergebnis: Selbst bei Vollgas deutlich leiser als die Konkurrenz.

Technische Daten: 350 cm³ Hubraum (größter Hubraum in diesem Test), 2-Zylinder, SOHC-Ventilsteuerung. Der größere Hubraum sorgt für entspannten Lauf auch bei niedrigen Drehzahlen. Der Motor kommt mit Elektrostart, Fernschaltung und wahlweise Kurz- oder Langschaft.

Der BF15 startet absolut zuverlässig und läuft seidenweich. Bei Standgas ist er so leise, dass manche Leute denken, er läuft gar nicht. Bei Fahrt bleibt er kultiviert und vibrationsarm. Perfekt für alle, die viel in ruhigen Gewässern oder Naturschutzgebieten unterwegs sind.

Leistung: Trotz des Fokus auf Laufruhe gibt der Honda keine Kompromisse bei der Leistung ein. Mit einem 4,5 m Schlauchboot und 3 Personen erreiche ich 28-30 km/h. Bei leichterer Beladung auch 33-35 km/h. Die Beschleunigung ist sanft und linear – weniger knackig als Yamaha oder Suzuki, dafür kultivierter.

Verbrauch: Bei mittlerer Last etwa 4,8 Liter pro Stunde, bei Vollgas ca. 8 Liter. Etwas höher als der Yamaha, aber der größere Hubraum braucht minimal mehr Sprit. Im Cruising-Modus sehr sparsam: ca. 3,2 Liter pro Stunde.

Preis: Rund 3.780 Euro. Honda bietet standardmäßig 6 Jahre Garantie (bei registrierter Wartung). Die Qualität ist legendär – Honda-Motoren laufen oft 20-25 Jahre ohne größere Reparaturen.

Elektrostart vs. Seilzug: Alle Top-Motoren in diesem Test haben standardmäßig Elektrostart. Das ist bei 15 PS absolut sinnvoll – der Motor ist schwerer, die Kompression höher. Ein guter Elektrostart erspart dir viel Schweiß und ist besonders im Winter oder nach langer Standzeit Gold wert. Seilzug-Backup sollte aber immer vorhanden sein (Batterie kann leer sein).

4. Tohatsu MFS 15 E — Preis-Leistungs-Sieger

Der Tohatsu MFS 15 E ist der Geheimtipp für preisbewusste Käufer. Tohatsu ist einer der größten Außenborder-Hersteller weltweit, aber in Deutschland weniger bekannt. Das bedeutet: Top-Qualität zu deutlich günstigerem Preis als Yamaha, Honda oder Suzuki.

Technisch auf Augenhöhe mit der Konkurrenz: 323 cm³ Hubraum, 2-Zylinder, SOHC-Ventilsteuerung, CDI-Zündung. Der Motor kommt mit Elektrostart, Fernschaltung und Langschaft. Die Verarbeitung ist hervorragend – präzise Passungen, hochwertige Materialien, durchdachte Konstruktion.

Der Tohatsu startet absolut zuverlässig und läuft kraftvoll. Nach drei Saisons mit etwa 250 Betriebsstunden keinerlei Probleme – der Motor läuft wie am ersten Tag. Die Leistungsentfaltung ist sauber, das Schaltgefühl präzise, die Laufruhe gut (wenn auch minimal rauer als Honda).

Leistung: Mit einem 4,5 m Schlauchboot und 2-3 Personen erreiche ich 28-32 km/h. Bei optimaler Trimmung und leichter Beladung auch 35+ km/h. Die Beschleunigung ist knackig, das Durchzugsvermögen stark.

Der große Vorteil: Mit etwa 3.150 Euro kostet der Tohatsu rund 700-750 Euro weniger als Yamaha oder Honda – bei praktisch identischer Leistung und Zuverlässigkeit. Die Ersatzteile sind gut verfügbar und günstiger als bei den japanischen Premium-Marken.

Einziger Nachteil: Das Händlernetz ist dünner als bei Yamaha oder Honda. Für die Grundwartung (Ölwechsel, Zündkerzen) brauchst du aber keine Werkstatt. Und bei größeren Problemen (die selten vorkommen) gibt es spezialisierte Tohatsu-Werkstätten.

Meine Empfehlung: Wer 700 Euro sparen will ohne Qualitätseinbußen – der Tohatsu ist die beste Wahl. Absolut empfehlenswert.

5. Mercury F15 EFI — Mit elektronischer Einspritzung

Der Mercury F15 EFI ist einer der wenigen 15 PS Motoren mit elektronischer Kraftstoffeinspritzung (EFI). Das bringt einige Vorteile: Präzisere Kraftstoffdosierung, bessere Kaltstarteigenschaften, etwas niedrigerer Verbrauch, sauberere Verbrennung.

Technisch baugleich mit dem Tohatsu MFS 15 E (Mercury und Tohatsu arbeiten eng zusammen). 323 cm³ Hubraum, 2-Zylinder, SOHC-Ventilsteuerung. Der Motor kommt mit Elektrostart, Fernschaltung und Langschaft. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Optik gefällt mir persönlich besser als die des Tohatsu.

Die EFI-Technologie macht sich besonders beim Kaltstart bemerkbar: Der Motor springt auch bei Minusgraden problemlos an – ohne choken, ohne pumpen, einfach Knopf drücken und los. Bei warmem Motor ist der Unterschied zu Vergaser-Motoren minimal.

Leistung und Zuverlässigkeit: Identisch mit dem Tohatsu – kraftvoll, zuverlässig, langlebig. Verbrauch minimal niedriger (ca. 0,3-0,5 Liter weniger pro Stunde), aber der Unterschied ist in der Praxis kaum spürbar.

Preis: Mit etwa 3.490 Euro liegt der Mercury zwischen Tohatsu (3.150 €) und Yamaha (3.890 €). Der Aufpreis für die EFI-Technik ist mit ca. 340 Euro moderat. Mercury bietet 3 Jahre Garantie (erweiterbar auf 5 Jahre bei registrierter Wartung).

Für wen lohnt sich der Mercury? Wenn du viel bei kalten Temperaturen fährst, Wert auf modernste Technik legst oder ein dichteres Händlernetz brauchst (Mercury ist in Europa sehr gut vertreten).

6. Parsun F15 BMS — Budget-Alternative

Der Parsun F15 BMS ist die günstige China-Alternative für preisbewusste Käufer. Für rund 1.790 Euro bekommst du einen vollwertigen 15 PS Motor – allerdings ohne Elektrostart und Fernschaltung (nur Pinnensteuerung mit Seilzug-Start).

Technisch solide: 351 cm³ Hubraum, 2-Zylinder, SOHC-Ventilsteuerung. Der Motor ist ordentlich verarbeitet – nicht perfekt wie Yamaha oder Honda, aber deutlich besser als No-Name-Billig-Motoren. Nach zwei Saisons mit etwa 120 Betriebsstunden läuft mein Testmotor noch problemlos.

Leistung: Der Parsun zieht kraftvoll und erreicht mit einem 4,5 m Schlauchboot etwa 26-30 km/h (je nach Beladung). Die Laufruhe ist okay, aber spürbar rauer als bei den Premium-Motoren. Bei Vollgas vibriert der Motor deutlich – nichts Dramatisches, aber nach langen Fahrten merkst du es in den Händen.

Verbrauch: Mit ca. 5,5 Litern pro Stunde bei mittlerer Last etwas höher als bei Yamaha oder Suzuki. Bei Vollgas steigt der Verbrauch auf 8-9 Liter. Im Cruising-Modus ca. 3,5 Liter.

Die Nachteile: Kein Elektrostart (nur Seilzug), keine Fernschaltung (Pinne mit Gasgriff), etwas rauerer Lauf, höherer Verbrauch, unbekannte Langzeitqualität. Die Ersatzteilversorgung ist okay, aber nicht so gut wie bei den Markenherstellern.

Meine Empfehlung: Wenn du ein extrem knappes Budget hast (<2.000 €) und den Motor nur gelegentlich nutzt – eine akzeptable Wahl. Für regelmäßige Nutzung oder wenn Zuverlässigkeit kritisch ist, investiere lieber 1.500 Euro mehr in einen Tohatsu oder gebrauchten Yamaha.

7. Mariner F15 EFI — Mercury-Schwestermodell

Der Mariner F15 EFI ist technisch identisch mit dem Mercury F15 EFI – gleicher Motor, gleiche EFI-Technik, gleiche Leistung. Mariner ist eine Submarke von Mercury, die in Europa vertrieben wird. Der Unterschied liegt nur im Branding und manchmal in regionalen Preisunterschieden.

Mit etwa 3.420 Euro ist der Mariner minimal günstiger als der Mercury (3.490 €). Wenn du einen guten Mariner-Händler in deiner Nähe hast oder ein besseres Angebot findest – greif zu. Technisch bekommst du exakt den gleichen Motor.

Alle Details zu Leistung, Verbrauch, Zuverlässigkeit sind identisch mit dem Mercury F15 EFI (siehe oben). Die Ersatzteilversorgung ist ebenfalls identisch – viele Teile sind mit Mercury austauschbar.

Kaufberatung — So findest du den richtigen 15 PS Außenborder

Elektrostart oder Seilzug?

Bei 15 PS ist meine klare Empfehlung: Elektrostart. Der Motor ist schwer (45-50 kg), die Kompression hoch. Ein guter Elektrostart erspart dir viel Kraft und Ärger. Moderne Systeme starten den Motor zuverlässig beim ersten Knopfdruck – selbst nach Wochen Standzeit oder bei kalten Temperaturen.

Wichtig: Kaufe nur Motoren mit Seilzug-Backup. Wenn die Batterie leer ist, musst du den Motor trotzdem starten können. Alle Premium-Motoren in diesem Test haben beides: Elektro + Seil.

Seilzug alleine (wie beim Parsun) würde ich nur in Ausnahmefällen empfehlen: Wenn du jung, fit und sparsam bist, und den Motor nur gelegentlich nutzt.

Pinnensteuerung oder Fernschaltung?

Fernschaltung (Gas und Schaltung am Steuerstand, separater Lenkgriff) ist der Komfort-Standard bei 15 PS. Du sitzt vorne im Boot, hast beide Hände frei, kannst entspannt lenken. Ideal für längere Fahrten, größere Boote, mehrere Personen.

Pinnensteuerung (Lenkgriff direkt am Motor mit integriertem Gas) ist kompakter und günstiger. Du sitzt hinten am Motor, steuerst direkt. Gut für kleine Boote, Solo-Fahrten, Angler (du bist nah am Geschehen).

Meine Empfehlung: Für Boote ab 4 m Länge und normale Freizeitnutzung: Fernschaltung. Für kleinere Boote, Angelboote oder wenn du Geld sparen willst: Pinne reicht.

Kurzschaft oder Langschaft?

Die Schaftlänge muss zur Spiegelhöhe deines Boots passen:

Miss die Höhe von der Oberkante Spiegel bis zur Unterkante Boot (Wasserlinie). Der Propeller sollte mindestens 15-20 cm unter der Wasserlinie laufen. Bei 15 PS ist die richtige Schaftlänge besonders wichtig für optimale Leistung.

Faustregel: Schlauchboote bis 4 m → meist Kurzschaft. Schlauchboote ab 4,5 m oder RIBs → meist Langschaft. Im Zweifel beim Bootshersteller nachfragen.

Profi-Tipp: Viele Motoren haben höhenverstellbare Befestigungen (ca. 5-7 cm Spielraum). Damit kannst du kleine Schaftlängen-Unterschiede ausgleichen. Ein Langschaft-Motor kann also oft auch für mittelhohe Spiegel passen – frag deinen Händler nach den Verstellmöglichkeiten.

Welche PS für welches Boot?

15 PS passen ideal für:

Zu schwach sind 15 PS für: Große Motorboote >5 m, schwere Boote >600 kg, Wassersport mit mehreren Personen (Wasserski, Wakeboard).

Zu stark sind 15 PS für: Sehr kleine Schlauchboote <3 m, leichte Boote <100 kg (hier reichen 5-8 PS).

Verbrauch und Tankgröße

15 PS Motoren verbrauchen je nach Belastung:

Die meisten Motoren haben keinen integrierten Tank – du brauchst einen externen Tank. Empfohlene Größen:

Ich empfehle zwei 12-Liter-Tanks: Du kannst flexibel entscheiden, ob du einen oder beide mitnimmst, und hast immer Reserve.

Pflege & Wartung — So hält dein 15 PS Motor 20+ Jahre

Ein gut gepflegter 15 PS Außenborder ist praktisch unkaputtbar. Hier die wichtigsten Pflege-Routinen:

Nach jedem Einsatz (besonders Salzwasser!):

Alle 50-100 Betriebsstunden oder einmal pro Saison:

Winterlagerung:

Mit dieser Pflege-Routine läuft dein 15 PS Motor problemlos 1.500-2.000 Betriebsstunden (= 15-25 Jahre für den Durchschnittsnutzer).

FAQ — Die wichtigsten Fragen zu 15 PS Außenbordern

Welcher 15 PS Außenborder ist der beste?

Der Yamaha F15CEHL ist der beste 15 PS Außenborder 2026. Er überzeugt mit Elektrostart, Fernschaltung, exzellenter Zuverlässigkeit und niedrigem Verbrauch. Für Sparfüchse ist der Tohatsu MFS 15 E eine hervorragende Alternative mit fast identischer Technik zu günstigerem Preis.

Brauche ich einen Führerschein für 15 PS?

Auf Binnengewässern: NEIN, bis 15 PS (11,03 kW) ist kein Führerschein erforderlich (ab 16 Jahren). Ab 15,1 PS brauchst du den Sportbootführerschein Binnen. Auf Küstengewässern: Ja, bereits ab 5 PS ist der Sportbootführerschein See Pflicht.

Wie schnell fährt ein Boot mit 15 PS?

Die Geschwindigkeit hängt vom Boot ab. Typische Werte:

Mit optimaler Trimmung und leichter Beladung sind bis zu 45 km/h möglich.

Was verbraucht ein 15 PS Außenborder?

Moderne 4-Takt-Motoren verbrauchen bei mittlerer Last etwa 4-6 Liter pro Stunde. Bei Vollgas steigt der Verbrauch auf 7-9 Liter pro Stunde. Im Trolling-Modus nur 1-2 Liter pro Stunde. Ein 12-Liter-Tank reicht für ca. 2-3 Stunden normale Fahrt oder 4-5 Stunden sparsames Cruisen.

Langschaft oder Kurzschaft bei 15 PS?

Für die meisten Schlauchboote: Kurzschaft (S - 381mm). Für größere Boote, RIBs oder Motorboote mit höherem Spiegel: Langschaft (L - 508mm). Miss die Spiegelhöhe: Bei unter 40 cm → Kurzschaft, bei 40-52 cm → Langschaft. Im Zweifel lieber Langschaft (höhenverstellbar).

Kai Petersen

Kai Petersen

Wassersport-Enthusiast und Boot-Tester seit 2018. Vom Schlauchboot bis zum Motorboot — ich teste alles auf Herz und Nieren. Mein Fokus: Praxistaugliche Empfehlungen für jedes Budget.