Außenborder Test 2026 — Die besten Bootsmotoren im Vergleich

Außenborder Test 2026 — Die besten Bootsmotoren im VergleichAußenborder Test 2026 — Die besten Bootsmotoren im Vergleich

Du bist auf der Suche nach dem perfekten Außenborder für dein Boot? Dann bist du hier richtig. In diesem umfassenden Test vergleichen wir die besten Bootsmotoren 2026 — von Mercury über Yamaha und Suzuki bis Honda und Torqeedo. Wir klären die ewige Debatte 2-Takt vs. 4-Takt, werfen einen Blick auf den Elektro-Trend und helfen dir, den richtigen Motor für deine Bedürfnisse zu finden.

Egal, ob du einen kraftvollen Motor für dein Schlauchboot suchst, einen effizienten Antrieb für längere Touren brauchst oder umweltbewusst elektrisch fahren möchtest — hier findest du alle Infos, die du brauchst.

Kurz & Knapp: Die Top-Außenborder 2026 sind Yamaha F25 (bester Allrounder), Mercury F40 EFI (beste Leistung), Suzuki DF20A (beste Effizienz), Honda BF20 (höchste Zuverlässigkeit) und Torqeedo Cruise 4.0 (bester Elektro-Außenborder). Wir empfehlen 4-Takt-Motoren für die meisten Einsatzzwecke — sie sind leiser, sparsamer und umweltfreundlicher.

Die Top 5 Außenborder 2026 im Vergleich

Wir haben die beliebtesten Außenborder des Jahres 2026 getestet — in verschiedenen Leistungsklassen, auf unterschiedlichen Gewässern und mit verschiedenen Booten. Hier sind unsere Favoriten:

Modell Leistung Typ Gewicht Preis ca. Bewertung
Yamaha F25 25 PS 4-Takt Benzin 60 kg 5.200 € ⭐⭐⭐⭐⭐ 9.4/10
Mercury F40 EFI 40 PS 4-Takt Benzin 97 kg 7.800 € ⭐⭐⭐⭐⭐ 9.2/10
Suzuki DF20A 20 PS 4-Takt Benzin 51 kg 4.600 € ⭐⭐⭐⭐⭐ 9.1/10
Honda BF20 20 PS 4-Takt Benzin 54 kg 4.900 € ⭐⭐⭐⭐⭐ 9.3/10
Torqeedo Cruise 4.0 4 kW (~10 PS) Elektro 32 kg (ohne Akku) 4.200 € (+ Akku) ⭐⭐⭐⭐ 8.7/10

1. Yamaha F25 — Der beste Allrounder

Der Yamaha F25 ist unser Favorit für die meisten Bootsfahrer. Mit 25 PS bietet er genug Power für mittelgroße Schlauchboote und Kleinboote, ist dabei aber noch handlich und erschwinglich. Die Yamaha-Ingenieurskunst zeigt sich in jedem Detail: Der Motor läuft butterweich, ist sparsam im Verbrauch (ca. 3-4 Liter/Stunde bei mittlerer Last) und extrem zuverlässig.

Highlights:

Für wen geeignet? Perfekt für Freizeitkapitäne mit 4-6 Meter Schlauchbooten oder kleinen Motorbooten. Ideal für Tagestouren, Angelausflüge und entspannte Fahrten auf Binnengewässern oder ruhiger See.

2. Mercury F40 EFI — Die beste Leistung

Wenn du mehr Power brauchst, ist der Mercury F40 EFI die richtige Wahl. Mit 40 PS bringt dieser 4-Takt-Motor auch schwerere Boote problemlos ins Gleiten. Die elektronische Kraftstoffeinspritzung (EFI) sorgt für zuverlässige Starts auch bei Kälte und optimalen Verbrauch in allen Drehzahlbereichen.

Highlights:

Für wen geeignet? Ideal für größere Schlauchboote (5-7 Meter), RIBs und Motorboote. Perfekt für Wassersportler, die Geschwindigkeit schätzen, und für den Einsatz auf offener See.

3. Suzuki DF20A — Die beste Effizienz

Der Suzuki DF20A ist ein echter Sparfuchs. Mit nur 51 kg ist er der leichteste Motor in unserem Test und verbraucht dabei auch noch am wenigsten Sprit. Trotz "nur" 20 PS bietet er dank moderner Motorentechnologie erstaunlich viel Schub — besonders im niedrigen und mittleren Drehzahlbereich.

Highlights:

Für wen geeignet? Perfekt für umweltbewusste Bootsfahrer und alle, die viel unterwegs sind. Ideal für kleinere bis mittlere Schlauchboote (3-5 Meter) und lange Touren.

4. Honda BF20 — Die höchste Zuverlässigkeit

Honda steht für Qualität — und der BF20 ist da keine Ausnahme. Dieser 20-PS-Motor ist legendär für seine Unkaputtbarkeit. Honda-Motoren laufen oft Jahrzehnte mit minimaler Wartung. Der BF20 kombiniert diese Zuverlässigkeit mit modernen Features wie BLAST-Technologie für schnellere Beschleunigung.

Highlights:

Für wen geeignet? Für alle, die einen "einmal kaufen, nie mehr Probleme"-Motor suchen. Ideal für Vielfahrer, gewerbliche Nutzer und alle, die Wert auf langfristige Investition legen.

5. Torqeedo Cruise 4.0 — Der beste Elektro-Außenborder

Die Zukunft ist elektrisch — und Torqeedo führt den Weg an. Der Cruise 4.0 mit 4 kW Leistung (entspricht ca. 10 PS Benziner) ist perfekt für umweltbewusste Bootsfahrer. Kein Lärm, keine Abgase, keine Wartung. Nur pure, saubere Power.

Highlights:

Einschränkungen: Die Reichweite ist begrenzt (je nach Akku 20-120 km). Für längere Fahrten oder hohe Geschwindigkeiten sind Benziner (noch) besser geeignet. Zudem ist der Anschaffungspreis inkl. Akku höher.

Für wen geeignet? Perfekt für Binnengewässer-Fahrer, umweltbewusste Bootsfahrer und alle, die in Naturschutzgebieten oder lärmempfindlichen Bereichen unterwegs sind. Auch ideal als Trolling-Motor für Angler.

2-Takt vs. 4-Takt — Was ist besser?

Die alte Debatte: 2-Takt oder 4-Takt? Lange Zeit waren 2-Takt-Motoren der Standard für Außenborder. Sie waren leicht, günstig und kraftvoll. Aber die Zeiten haben sich geändert.

4-Takt-Motoren — Die klare Empfehlung für 2026

Vorteile von 4-Takt-Motoren:

Nachteile:

2-Takt-Motoren — Noch eine Option?

Vorteile von 2-Takt-Motoren:

Nachteile:

Unser Fazit: Für 95% aller Bootsfahrer sind 4-Takt-Motoren die bessere Wahl. Sie sind leiser, sparsamer, umweltfreundlicher und komfortabler. Nur wenn absolutes Minimumgewicht entscheidend ist (z.B. für Rennboote oder extrem kleine Boote) oder das Budget sehr knapp ist, können 2-Takter noch eine Option sein.

Der Elektro-Trend — Die Zukunft der Außenborder?

Elektro-Außenborder wie die von Torqeedo, ePropulsion und Elco sind auf dem Vormarsch. Und das aus gutem Grund:

Warum Elektro?

Die Nachteile:

Für wen sind Elektro-Außenborder geeignet?

Elektro-Antriebe sind perfekt für:

Wenn du regelmäßig längere Strecken fährst, hohe Geschwindigkeiten brauchst oder keinen Zugang zu Ladeinfrastruktur hast, ist ein Benziner aktuell noch die praktischere Wahl. Aber die Technologie entwickelt sich rasant — in 5-10 Jahren könnte das Bild ganz anders aussehen.

Kaufberatung: So findest du den richtigen Außenborder

Die Auswahl des richtigen Außenborders hängt von mehreren Faktoren ab. Hier sind die wichtigsten Überlegungen:

1. Bootsgröße und maximale Motorisierung

Jedes Boot hat eine maximale Motorisierung, die vom Hersteller festgelegt wird. Diese findest du auf dem Typenschild deines Boots. Überschreite diese niemals! Es ist gefährlich und kann deine Versicherung unwirksam machen.

Faustregel für Schlauchboote:

Beachte: Mehr PS = mehr Geschwindigkeit, aber auch mehr Gewicht, höherer Verbrauch und höhere Kosten. Überlege, was du wirklich brauchst. Für entspannte Fahrten reicht oft weniger Power.

2. Einsatzgebiet

3. Budget

Außenborder gibt es in allen Preisklassen:

Denk daran: Ein günstiger Motor, der nach 2 Jahren kaputtgeht, ist teurer als ein hochwertiger, der 20 Jahre hält. Investiere in Qualität.

4. Gewicht

Besonders bei kleineren Booten ist das Motorgewicht entscheidend. Ein zu schwerer Motor kann das Boot aus der Balance bringen und die Fahreigenschaften negativ beeinflussen. Hier punkten leichte 2-Takter und moderne Elektro-Motoren.

5. Lautstärke

Wenn du Wert auf entspannte, leise Fahrten legst, sind 4-Takt-Motoren oder Elektro-Antriebe die richtige Wahl. 2-Takter sind deutlich lauter — was auf Dauer nervt.

6. Wartung & Service

Prüfe, ob es in deiner Nähe eine Vertragswerkstatt gibt. Yamaha, Mercury, Suzuki und Honda haben in Europa ein gutes Servicenetz. Bei exotischen Marken kann die Ersatzteilbeschaffung zum Albtraum werden.

Expertentipp: Kaufe einen Motor, der für dein Boot leicht "überdimensioniert" ist (z.B. 25 PS statt 20 PS). Du musst dann nicht immer Vollgas fahren, was Motor und Verbrauch schont. Außerdem hast du Reserven für schwierige Bedingungen (Wind, Wellen, volle Beladung).

Wartung & Pflege: So hält dein Außenborder ewig

Ein gut gewarteter Außenborder hält Jahrzehnte. Ein vernachlässigter Motor kann schon nach wenigen Jahren den Geist aufgeben. Hier die wichtigsten Wartungstipps:

Nach jeder Fahrt (Salzwasser!):

Regelmäßig (alle 20-50 Betriebsstunden):

Jährliche Inspektion:

Winterlagerung:

Elektro-Motoren sind deutlich wartungsärmer: Regelmäßig reinigen, Verbindungen prüfen, Akku richtig lagern — das war's.

Häufige Fehler beim Außenborder-Kauf

Aus Gesprächen mit hunderten Bootsfahrern haben wir die häufigsten Fehler zusammengetragen:

  1. Zu viel oder zu wenig Power: Halte dich an die Herstellervorgaben deines Boots.
  2. Falsche Schaftlänge: Miss die Spiegelhöhe deines Boots! Kurzschaft (S), Langschaft (L) oder Ultralanschaft (XL) — die Länge muss passen.
  3. Gebraucht ohne Probelauf kaufen: Lass den Motor immer im Wasser laufen, bevor du kaufst. Viele Defekte zeigen sich nur unter Last.
  4. Billige No-Name-Motoren: Spare nicht am falschen Ende. Ersatzteile für exotische Marken sind oft nicht verfügbar.
  5. Wartung vernachlässigen: Auch der beste Motor stirbt ohne Pflege.
  6. Keine Probefahrt: Fahre verschiedene Motoren Probe, bevor du dich entscheidest.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist besser: 2-Takt oder 4-Takt Außenborder?

4-Takt-Motoren sind leiser, effizienter und umweltfreundlicher. 2-Takt-Motoren sind leichter und günstiger in der Anschaffung. Für die meisten Freizeitbootfahrer sind 4-Takter die bessere Wahl.

Welcher Außenborder ist am zuverlässigsten?

Yamaha und Honda gelten als besonders zuverlässig. Auch Mercury und Suzuki bieten hervorragende Qualität. Regelmäßige Wartung ist entscheidender als die Marke.

Lohnt sich ein Elektro-Außenborder?

Für kleine Boote auf Binnengewässern, ruhige Fahrten und umweltbewusste Bootsfahrer sind Elektro-Außenborder wie Torqeedo ideal. Für längere Strecken oder hohe Geschwindigkeiten sind Benziner (noch) überlegen.

Wie viel PS brauche ich für mein Schlauchboot?

Für kleine Schlauchboote (2-3 Personen) reichen 5-15 PS. Mittelgroße Boote (3-5 Personen) benötigen 15-40 PS. Große Sportboote brauchen 40+ PS. Beachte die maximale Motorisierung deines Boots!

Was kostet ein guter Außenborder?

Einstiegsmodelle (5-10 PS) kosten ab 1.500-3.000 €. Mittelklasse-Motoren (15-40 PS) liegen bei 4.000-8.000 €. High-End-Außenborder (60+ PS) kosten 10.000-20.000 € und mehr.

Wie oft muss ich meinen Außenborder warten?

Grundwartung nach jeder Fahrt (Spülen), detaillierte Wartung alle 20-50 Betriebsstunden, jährliche Inspektion mit Ölwechsel. Im Salzwasser häufiger.

Kann ich einen Außenborder selbst warten?

Einfache Wartungsarbeiten (Spülen, Öl prüfen, Zündkerzen wechseln) kannst du selbst machen. Für Getriebe-Öl, Impeller-Wechsel und komplexe Reparaturen solltest du eine Fachwerkstatt aufsuchen.

Brauche ich einen Bootsführerschein für meinen Außenborder?

In Deutschland: Auf Binnengewässern brauchst du ab 15 PS (11,03 kW) den Sportbootführerschein Binnen. Auf Seeschifffahrtsstraßen ab 15 PS den Sportbootführerschein See. Mehr dazu in unserem Ratgeber zu Bootsführerschein-Kosten.

Fazit: Der beste Außenborder für dich

Der perfekte Außenborder hängt von deinen individuellen Bedürfnissen ab. Hier unsere Empfehlungen im Überblick:

Unser Rat: Setze auf bewährte Marken (Yamaha, Mercury, Suzuki, Honda, Torqeedo), investiere in einen 4-Takt-Motor (außer bei sehr kleinen Booten) und achte auf regelmäßige Wartung. Dann hast du jahrzehntelang Freude an deinem Außenborder.

Wenn du noch unsicher bist, welches Schlauchboot zu deinem Motor passt oder ob du überhaupt einen Bootsführerschein brauchst, schau in unsere anderen Ratgeber. Viel Spaß auf dem Wasser! 🚤

Kai Petersen

Kai Petersen

Wassersport-Enthusiast und Bootsfan seit über 15 Jahren. Kai testet Schlauchboote, Außenborder und SUP-Boards und teilt seine Erfahrungen auf BootsBase. Wenn er nicht auf dem Wasser ist, schreibt er ehrliche Kaufberatungen für angehende Bootsfahrer.

Quellen & weiterführende Informationen