Motorboot kaufen 2026 — Darauf musst du achten
Motorboot kaufen 2026 — Darauf musst du achtenDu träumst von deinem eigenen Motorboot? Ob für entspannte Ausflüge auf dem See, rasante Wassersport-Action oder gemütliche Angeltouren – ein Motorboot eröffnet dir unzählige Möglichkeiten auf dem Wasser. Doch der Kauf ist eine große Entscheidung, die gut überlegt sein will.
In diesem umfassenden Guide zeige ich dir, welche Motorboot-Typen es gibt, worauf du beim Kauf achten musst, welche Motorvarianten es gibt und wie du das perfekte Boot für dein Budget findest. Außerdem erfährst du alles über Finanzierung, Versicherung und die wichtigsten Punkte bei der Probefahrt.
Schnellstart: Die meisten Einsteiger starten mit einem gebrauchten RIB (Schlauchboot mit festem Boden) oder einem kleinen Sportboot. Budget: 5.000-20.000 €. Wichtigste Entscheidung: Außenborder (flexibel, wartungsfreundlich) oder Innenborder (kraftvoll, platzsparend).
Welche Motorboot-Typen gibt es?
Motorboote unterscheiden sich stark in Größe, Einsatzzweck und Preis. Hier die wichtigsten Kategorien:
1. Sportboot — Schnell, wendig und spaßig
Sportboote sind für Speed und Wassersport gemacht: Wakeboarding, Wasserski, Tubing. Sie sind meist offen (ohne Kajüte) und haben einen starken Motor mit 100+ PS. Perfekt für Tagestrips und Action auf dem Wasser.
Vorteile:
- Hohe Geschwindigkeit und Beschleunigung
- Perfekt für Wassersport (Ski, Wake, Tubing)
- Wendig und spaßig zu fahren
- Meist günstiger als Kajütboote
- Einfach auf Trailer zu transportieren
Nachteile:
- Keine Übernachtungsmöglichkeit
- Hoher Spritverbrauch
- Bei Regen und Wind ungemütlich
- Begrenzte Reichweite
Beliebte Modelle: Bayliner VR5, Glastron GT, Quicksilver Activ, Yamaha SX-Serie
2. Daycruiser — Komfort für Tagesausflüge
Daycruiser sind etwas größer und komfortabler als Sportboote. Sie haben oft ein kleines Vordeck mit Polstern, manchmal eine Mini-Kabine und bieten mehr Platz für Passagiere. Ideal für entspannte Ausflüge mit Familie oder Freunden.
Vorteile:
- Mehr Komfort als reine Sportboote
- Sonnendeck und Sitzpolster
- Oft mit kleiner Kabine (Toilette, Umkleide)
- Gut für Familien
- Moderate Geschwindigkeit und Verbrauch
Nachteile:
- Weniger sportlich als reine Sportboote
- Übernachtung nur bedingt möglich
- Höhere Liegeplatzkosten durch Größe
Beliebte Modelle: Crownline 255 SS, Sea Ray 230, Bayliner 742R, Chaparral 227 SSX
3. Kajütboot — Dein schwimmendes Ferienhaus
Kajütboote haben eine voll ausgestattete Kabine mit Kojen, Küche (Pantry), Toilette und oft sogar eine Dusche. Sie sind perfekt für Mehrtages-Törns und bieten echten Wohnkomfort auf dem Wasser. Größe: meist 6-12 Meter.
Vorteile:
- Übernachtung für 2-6 Personen möglich
- Voll ausgestattete Kabine mit Küche, WC, Dusche
- Schutz vor Wetter und Wind
- Ideal für längere Törns
- Oft mit starkem Motor (150-300 PS)
Nachteile:
- Hohe Anschaffungskosten (ab 40.000 €)
- Hohe Unterhaltskosten (Liegeplatz, Versicherung, Wartung)
- Weniger sportlich und wendig
- Hoher Spritverbrauch
Beliebte Modelle: Jeanneau Merry Fisher, Nimbus, Quicksilver 755 Cruiser, Marex
4. RIB (Rigid Inflatable Boat) — Robust und vielseitig
RIBs kombinieren einen festen Rumpf mit aufblasbaren Seitenschläuchen. Sie sind extrem robust, unsinkbar und perfekt für raues Wasser. Ideal für Angler, Taucher und Abenteurer. Größen von 3-10 Metern.
Vorteile:
- Extrem robust und kippstabil
- Unsinkbar dank Luftschläuchen
- Perfekt für raue See und Küstengewässer
- Ideal für Angeln und Tauchen
- Oft günstiger als vergleichbare Hartschalenboote
- Wendig und schnell
Nachteile:
- Wenig Komfort – meist keine Kabine
- Luftschläuche müssen gepflegt werden (UV-Schutz)
- Oft laut bei hoher Geschwindigkeit
- Begrenzte Übernachtungsmöglichkeiten
Beliebte Modelle: Zodiac Pro, Highfield RIBs, Williams Jet Tenders, Bombard
5. Fischerboot — Für passionierte Angler
Fischerboote sind speziell für das Angeln optimiert: Rutenhalter, Fischfinder, große Stauräume, stabile Standflächen. Oft mit Außenborder und sehr robust gebaut.
Vorteile:
- Perfekt für Angler (Rutenhalter, Echolot, Stauraum)
- Sehr stabil und robust
- Oft mit flachem Rumpf für Flachwasser
- Meist günstiger als Luxus-Sportboote
Nachteile:
- Weniger Komfort und Geschwindigkeit
- Meist kein Sonnendeck oder Kabine
- Spezialisiert – weniger vielseitig einsetzbar
Beliebte Modelle: Lund Boats, Tracker Pro, Alumacraft, Linder Arkip
Innenborder vs. Außenborder — Der große Motor-Vergleich
Die Wahl des Motors ist eine der wichtigsten Entscheidungen beim Motorboot-Kauf. Hier die beiden Hauptvarianten:
| Kriterium | Außenborder | Innenborder |
|---|---|---|
| Einbauort | Am Heck (Spiegel) montiert | Im Rumpf verbaut |
| Leistung | 5-600 PS (meist 15-150 PS) | 100-1000+ PS |
| Wartung | Sehr einfach – Motor hochklappen, abtransportieren | Aufwendig – Zugang oft schwierig |
| Lautstärke | Laut am Heck, leise in der Kabine | Gedämpft durch Motorraum, aber Vibrationen spürbar |
| Platz im Boot | Maximaler Innenraum – Motor außen | Motorraum nimmt Platz weg |
| Heckgestaltung | Motor nimmt Platz am Spiegel weg | Freies Heck – besser für Badeplattformen |
| Kraftstoffart | Benzin (2-Takt oder 4-Takt) | Diesel (meist bei größeren Booten) |
| Kosten | Günstiger in Anschaffung und Wartung | Teurer, aber langlebiger |
| Austausch | Sehr einfach – einfach abmontieren und neuen Motor anschrauben | Aufwendig und teuer – oft Rumpföffnung nötig |
| Für wen? | Einsteiger, kleinere Boote (bis 8 m), Sportboote, RIBs | Große Boote, Hochseeboote, Luxusyachten |
Mein Tipp: Als Einsteiger solltest du zu einem Außenborder greifen. Sie sind wartungsfreundlicher, günstiger im Austausch und perfekt für Boote bis 8 Meter. Nur bei großen Kajütbooten (10+ Meter) oder wenn du viel Wert auf ein freies Heck legst, macht ein Innenborder Sinn.
Preisklassen — Was kostet ein Motorboot wirklich?
Die Preisspanne bei Motorbooten ist riesig. Hier ein realistischer Überblick für gebrauchte Boote in gutem Zustand (2026):
Einstiegsklasse: 5.000 – 20.000 €
Was bekommst du: Gebrauchte RIBs, kleine Sportboote, Fischerboote
Beispiele: Zodiac Pro 420 (5.000-8.000 €), Bayliner Element E5 (10.000-15.000 €), kleinere Fischerboote (8.000-15.000 €)
Ideal für: Einsteiger, Angler, Wassersportler mit kleinem Budget
Mittelklasse: 20.000 – 60.000 €
Was bekommst du: Daycruiser, größere Sportboote, kleine Kajütboote
Beispiele: Bayliner VR6 (25.000-35.000 €), Crownline 255 SS (35.000-50.000 €), Sea Ray 230 (40.000-55.000 €)
Ideal für: Familien, Wochenendausflüge, Tagestouren mit Komfort
Oberklasse: 40.000 – 150.000 €
Was bekommst du: Kajütboote, größere Daycruiser, hochwertige Sportboote
Beispiele: Jeanneau Merry Fisher 795 (80.000-110.000 €), Quicksilver 755 Cruiser (90.000-130.000 €), Marex 310 (120.000-150.000 €)
Ideal für: Ambitionierte Bootsbesitzer, Mehrtages-Törns, Charter-Nutzung
Luxusklasse: 150.000+ €
Was bekommst du: Luxus-Motoryachten, große Kabinenkreuzer, High-Performance-Boote
Beispiele: Nimbus C11 (180.000-220.000 €), Azimut Atlantis (250.000+), Sunseeker (500.000+)
Ideal für: Profis, Charter-Betreiber, Luxus-Liebhaber
Achtung Unterhaltskosten: Ein Motorboot kostet dich etwa 15-20% des Kaufpreises pro Jahr an Unterhalt (Liegeplatz, Versicherung, Wartung, Sprit). Ein Boot für 30.000 € kostet dich also 4.500-6.000 € jährlich. Kalkuliere das unbedingt ein!
Neu kaufen oder gebraucht? Vor- und Nachteile
Die ewige Frage: Neu oder gebraucht? Hier die wichtigsten Punkte:
Neuboot kaufen
Vorteile:
- Alles nagelneu und unbenutzt
- Herstellergarantie (meist 2-5 Jahre)
- Freie Konfiguration (Motor, Farbe, Ausstattung)
- Neueste Technik und Sicherheitsstandards
- Kein Risiko von versteckten Mängeln
Nachteile:
- Sehr hoher Preis – oft 50-100% teurer als Gebrauchtboote
- Extremer Wertverlust in den ersten 3 Jahren (30-40%!)
- Lange Lieferzeiten (oft 6-12 Monate)
- Zubehör muss extra gekauft werden
Gebrauchtboot kaufen
Vorteile:
- Deutlich günstiger (50-70% des Neupreises)
- Geringerer Wertverlust – gut gepflegte Boote bleiben wertstabil
- Oft inklusive Zubehör (Trailer, Anker, Fender, etc.)
- Sofort verfügbar
- Bewährte Modelle – Kinderkrankheiten bekannt
Nachteile:
- Risiko von versteckten Mängeln (Motor, Rumpf, Elektronik)
- Keine oder nur kurze Gewährleistung
- Konfiguration ist festgelegt
- Eventuell baldige Reparaturen nötig
Mein Tipp: Für Einsteiger ist ein gebrauchtes Boot die bessere Wahl! Du sparst massiv Geld, hast weniger Wertverlust und kannst in Ruhe herausfinden, welcher Bootstyp wirklich zu dir passt. Nach 2-3 Jahren kannst du immer noch auf ein Neuboot upgraden – mit viel Erfahrung und klaren Vorstellungen.
Worauf du beim Gebrauchtkauf achten musst
Ein gebrauchtes Motorboot zu kaufen ist eine Vertrauenssache. Hier die wichtigsten Checkpoints:
1. Motor-Check — Das Herzstück
Der Motor ist das teuerste Bauteil. Ein kaputter oder verschlissener Motor kann dich 5.000-20.000 € kosten!
Worauf achten:
- Motor starten – läuft er rund und ohne Stottern?
- Rauchentwicklung – weißer Rauch = Wasser im Zylinder (sehr schlecht!)
- Ölstand und Ölfarbe – dunkles, schmutziges Öl = schlechte Wartung
- Betriebsstunden – unter 500h = gut, über 1.000h = kritisch prüfen
- Servicehistorie – wurden regelmäßige Wartungen gemacht?
- Propeller – Beschädigungen oder Beulen?
2. Rumpf-Inspektion
Risse, Osmose (bei GFK-Rümpfen) oder Dellen können teuer werden.
Worauf achten:
- Rumpf auf Risse und Beschädigungen untersuchen (auch Unterwasserschiff!)
- Osmose-Test mit Feuchtigkeitsmessgerät (bei GFK-Booten)
- Lack-Zustand – starke Verwitterung = schlechte Pflege
- Kielschutz – Beschädigungen oder Abnutzung?
3. Innenraum und Polster
Schimmel, Feuchtigkeit und defekte Polster sind Hinweise auf schlechte Lagerung.
Worauf achten:
- Schimmel oder muffiger Geruch in der Kabine?
- Wasserflecken an Wänden oder Decke?
- Polster – Risse, Schimmel, Verfärbungen?
- Boden – morsche Stellen oder Wassereinbruch?
4. Elektronik
GPS, Echolot, Funkgerät – alles funktionsfähig?
Worauf achten:
- Alle Geräte einschalten und testen
- GPS-Empfang und Kartenplotter prüfen
- Batteriezustand – alt oder korrodiert?
- Beleuchtung – funktionieren alle Lampen (Navigation, Kabine)?
5. Trailer (falls inklusive)
Viele Boote werden mit Trailer verkauft – auch der muss geprüft werden!
Worauf achten:
- Reifen – Profil und Alter (über 6 Jahre = ersetzen!)
- Achsen und Bremsen – Rost oder Defekte?
- Beleuchtung – funktionieren alle Lichter?
- TÜV/AU – ist der Trailer zugelassen?
Probefahrt-Checkliste — Das musst du testen!
Eine Probefahrt ist Pflicht! Hier die wichtigsten Testpunkte:
Vor der Fahrt:
- ✓ Motor starten – sofort oder erst nach mehreren Versuchen?
- ✓ Alle Papiere vorlegen lassen (Kaufvertrag, Bootsbrief, Motorpapiere)
- ✓ Sicherheitsausrüstung checken (Rettungswesten, Feuerlöscher, Anker)
- ✓ Kraftstoff- und Ölstand prüfen
Während der Fahrt:
- ✓ Beschleunigung – zieht der Motor sauber durch?
- ✓ Höchstgeschwindigkeit erreichen – läuft der Motor rund?
- ✓ Lenkverhalten – reagiert das Boot präzise?
- ✓ Vibrationen oder ungewöhnliche Geräusche?
- ✓ Kurvenverhalten – kippt das Boot stark?
- ✓ Stopp-Test – bremst das Boot zügig?
Nach der Fahrt:
- ✓ Motor abstellen – läuft er sauber aus?
- ✓ Bilge (Rumpfboden) auf Wassereinbruch prüfen
- ✓ Motortemperatur – ist er überhitzt?
- ✓ Preis verhandeln – bei Mängeln mindestens 10-20% Nachlass fordern!
Profi-Tipp: Nimm einen erfahrenen Bootsfahrer mit zur Probefahrt! Ein zweiter Blick entdeckt oft versteckte Mängel. Viele Motorboot-Clubs bieten auch bezahlte Kaufberatung an – das lohnt sich bei Booten ab 20.000 €!
Finanzierung — So bezahlst du dein Motorboot
Nicht jeder kann ein Boot bar bezahlen. Hier deine Finanzierungs-Optionen:
1. Bootskredit bei der Bank
Viele Banken bieten spezielle Bootskredite mit Laufzeiten von 3-10 Jahren an. Die Zinsen liegen meist zwischen 4-8%, je nach Bonität und Laufzeit.
Vorteile: Planbare Raten, oft niedrigere Zinsen als Privatkredit
Nachteile: Boot dient als Sicherheit – bei Zahlungsausfall droht Zwangsversteigerung
2. Privatkredit
Klassischer Ratenkredit ohne Zweckbindung. Zinsen oft etwas höher (5-10%), dafür mehr Flexibilität.
Vorteile: Kein Boot als Sicherheit, flexible Verwendung
Nachteile: Höhere Zinsen, kürzere Laufzeiten (meist max. 7 Jahre)
3. Leasing
Du mietest das Boot langfristig mit Kaufoption am Ende. Monatliche Raten, am Ende kannst du das Boot kaufen oder zurückgeben.
Vorteile: Niedrige monatliche Raten, steuerliche Vorteile (für Gewerbetreibende)
Nachteile: Am Ende hohe Abschlusszahlung oder Rückgabe, insgesamt teurer als Kauf
Mein Tipp: Finanziere maximal 50-70% des Bootspreises und zahle den Rest an. So hast du eine Sicherheitsreserve und kannst bei finanziellen Engpässen das Boot notfalls verkaufen, ohne Schulden zu haben. Vermeide Finanzierungen über 10 Jahre – Boote verlieren schnell an Wert!
Versicherung — Was kostet sie und was brauche ich?
Eine Bootsversicherung ist Pflicht – zumindest die Haftpflicht. Hier die wichtigsten Versicherungsarten:
1. Haftpflichtversicherung (Pflicht!)
Deckt Schäden ab, die du mit deinem Boot anderen zufügst (z.B. Kollision mit anderem Boot, Beschädigung von Stegen).
Kosten: 150-600 € pro Jahr, je nach Motorleistung und Bootstyp
2. Vollkaskoversicherung (empfohlen bei Neubooten)
Deckt Schäden am eigenen Boot ab (Diebstahl, Unwetter, Kollision, Vandalismus).
Kosten: 1-3% des Bootswertes pro Jahr (z.B. 300-900 € für ein Boot im Wert von 30.000 €)
3. Teilkaskoversicherung
Deckt nur bestimmte Schäden ab (z.B. Diebstahl, Brand, Unwetter) – nicht aber selbstverschuldete Kollisionen.
Kosten: 0,5-1,5% des Bootswertes pro Jahr
Mein Tipp: Bei Neubooten oder Booten über 40.000 € lohnt sich eine Vollkasko. Bei älteren Gebrauchtbooten reicht oft eine Haftpflicht + Teilkasko. Vergleiche unbedingt mehrere Anbieter – die Preisunterschiede sind enorm!
Die besten Bootsbörsen für Motorboote 2026
Wo findest du dein Traumboot? Hier die Top-Plattformen:
1. Boot24.de
Deutschlands größte Plattform mit über 50.000 Angeboten – von kleinen RIBs bis zu Luxusyachten.
Vorteile: Riesige Auswahl, seriöse Händler, detaillierte Suchfilter
2. mobile.de (Boote)
Bekannt für Autos, aber auch stark bei Booten – besonders viele Privatverkäufer.
Vorteile: Viele Privatangebote, oft günstige Preise
3. eBay Kleinanzeigen
Ideal für Schnäppchenjäger – viele günstige RIBs und kleinere Boote.
Vorteile: Direkte Verhandlung, lokale Angebote, oft Zubehör inklusive
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was kostet ein Motorboot?
Die Preisspanne reicht von 5.000 € für gebrauchte RIBs bis über 100.000 € für große Kajütboote. Sportboote gibt es ab 10.000 €, Daycruiser ab 20.000 €, Kajütboote ab 40.000 €. Gebrauchte Boote kosten etwa 50-70% des Neupreises.
Innenborder oder Außenborder — was ist besser?
Außenborder sind wartungsfreundlicher, leiser im Innenraum und einfacher zu tauschen. Innenborder bieten mehr Power, sind platzsparender auf dem Heck und besser für große Boote. Für Einsteiger sind Außenborder meist die bessere Wahl.
Brauche ich einen Führerschein?
Auf Binnengewässern: Ja, ab 15 PS brauchst du den Sportbootführerschein Binnen (SBF Binnen). Auf dem Meer (Küstengewässer): Ja, ab 15 PS brauchst du den Sportbootführerschein See (SBF See). Auf privaten Gewässern gelten Sonderregeln.
Wie teuer ist die Versicherung?
Eine Haftpflichtversicherung kostet 150-600 € pro Jahr, je nach Bootstyp und Motorleistung. Eine Vollkasko-Versicherung (empfohlen bei Neubooten) kostet zusätzlich 1-3% des Bootswertes pro Jahr.
Kann ich ein Motorboot finanzieren?
Ja! Viele Banken bieten Bootskredite mit Laufzeiten von 3-10 Jahren an. Die Zinsen liegen meist zwischen 4-8%. Alternativ: Leasing oder Privatkredit. Achte auf versteckte Kosten wie Bearbeitungsgebühren.
Was kostet der Unterhalt?
Rechne mit 15-20% des Kaufpreises pro Jahr: Liegeplatz (500-3.000 €), Versicherung (300-1.500 €), Wartung (500-2.000 €), Sprit (je nach Nutzung 500-3.000 €), Winterlager (300-1.000 €). Ein Boot für 30.000 € kostet also ca. 4.500-6.000 € jährlich.
Wo kann ich ein Boot lagern?
Kleine Boote (RIBs, Sportboote bis 6 m) kannst du auf dem Trailer zuhause oder im Vereinsgelände lagern. Größere Boote brauchen einen Liegeplatz im Hafen (500-3.000 € pro Jahr) oder ein Winterlager an Land (300-1.000 € für 5-6 Monate).
Weiterführende Artikel & Links
Wenn du dich für Motorboote interessierst, könnten dich auch diese Themen interessieren:
- Segelboot kaufen 2026 — Der komplette Käufer-Guide
- Boot mieten an der Ostsee — Die besten Anbieter & Tipps
- Schlauchboot-Tests und Vergleiche
Viel Erfolg bei deinem Bootskauf! Hast du noch Fragen oder brauchst Hilfe bei der Entscheidung? Schreib mir gerne – ich helfe dir weiter! 🚤
