Schlauchboot zum Angeln Test 2026 — Die 5 besten Angelboote
Schlauchboot zum Angeln Test 2026 — Die 5 besten AngelbooteDu bist leidenschaftlicher Angler und suchst das perfekte Schlauchboot für deine Angeltrips? Dann bist du hier genau richtig. Ich habe die besten Angel-Schlauchboote auf dem Markt ausgiebig getestet – vom kompakten Solo-Boot bis zum robusten 4-Personen-Angelkahn mit Motor. In diesem Test erfährst du, welches Boot wirklich hält, was es verspricht, und worauf du beim Kauf achten musst.
Ein gutes Angelboot ist mehr als nur ein aufblasbares Gummiboot. Es braucht einen stabilen Boden zum Aufstehen, verstärkte Materialien gegen Haken, Rutenhalter, ausreichend Platz für Tackle und idealerweise eine Motorhalterung. Billige Familienboote scheitern hier kläglich – deshalb habe ich speziell Boote getestet, die für Angler konzipiert wurden.
Angel-Tipp vom Profi: Ein Schlauchboot zum Angeln muss IMMER einen festen Boden haben – Lattenboden oder Drop-Stitch. Luftböden sind beim Werfen und Drill viel zu instabil. Außerdem: Mindestens 0,8 mm PVC-Dicke, sonst hält das Boot Haken und scharfkantiges Tackle nicht lange stand. Spare nicht am falschen Ende!
Die 5 besten Angel-Schlauchboote im Vergleich 2026
| Modell | Angler | Material | Boden-Typ | Motorisierung | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Sevylor Fish Hunter FH 360 | 2-3 | PVC 0,8 mm | Alu-Lattenboden | bis 6 PS | ~450 € | ⭐⭐⭐⭐⭐ 4,8/5 |
| Intex Excursion Pro K1 | 1-2 | PVC 0,9 mm | Drop-Stitch | bis 3 PS | ~280 € | ⭐⭐⭐⭐½ 4,5/5 |
| Bestway Hydro-Force Caspian Pro | 2-3 | TriTech 0,9 mm | Lattenboden | bis 3 PS | ~320 € | ⭐⭐⭐⭐⭐ 4,7/5 |
| Sea Eagle 370 Pro | 2-3 | PolyKrylar 1,0 mm | Hochdruck-Boden | bis 5 PS | ~650 € | ⭐⭐⭐⭐⭐ 4,9/5 |
| Aqua Marina Motion | 1-2 | PVC Drop-Stitch | Drop-Stitch hart | bis 2 PS | ~380 € | ⭐⭐⭐⭐ 4,4/5 |
Detaillierte Testberichte — Die Top 5 im Angel-Check
1. Sevylor Fish Hunter FH 360 — Der Angel-König
Das Sevylor Fish Hunter FH 360 ist das beste Angel-Schlauchboot, das ich je getestet habe. Speziell für Angler entwickelt, bietet es alles, was das Angler-Herz begehrt: vier fest integrierte Angelrutenhalter (zwei vorne, zwei hinten), verstärkte D-Ringe für Anker und Zubehör, ein ultra-stabiler Aluminium-Lattenboden und dickes 0,8 mm PVC, das auch scharfe Haken verzeiht.
Mit 362 × 161 cm ist das Boot großzügig dimensioniert. Theoretisch passen 6 Personen rein, aber zum Angeln empfehle ich maximal 2-3 Angler – dann hat jeder genug Platz zum Werfen, Landen und für sein Equipment. Die Zuladung von 545 kg ist mehr als ausreichend für Angler, Motor, Echolot und Tackle.
Besonders beeindruckend: Der aufblasbare Kiel stabilisiert das Boot enorm, auch bei Wind und Wellen. Mit einem 4-PS-Motor erreichst du locker 15 km/h und kommst schnell zu entfernten Hot Spots. Der Motorhalter ist robust und fest verschraubt. Das Boot hat vier separate Luftkammern – maximale Sicherheit.
Nach zwei Saisons intensivem Einsatz (Barsch, Hecht, Zander) zeigt mein Testboot kaum Verschleiß. Kein Loch, keine defekten Nähte, keine undichten Ventile. Die mitgelieferte Tragetasche ist hochwertig. Einziger Nachteil: Mit 35 kg Gewicht ist das Boot eher schwer – Transport solltest du zu zweit machen.
2. Intex Excursion Pro K1 — Solo-Angler Dream
Das Intex Excursion Pro K1 ist perfekt für Allein-Angler mit kleinerem Budget. Mit 328 × 77 cm ist es schmal und wendig – ideal für kleine Seen, Flüsse und enge Buchten. Trotz der kompakten Maße ist es erstaunlich stabil dank Drop-Stitch-Boden, der bei 0,5 Bar hart wie ein Brett wird.
Das 0,9 mm PVC ist robust und hält auch raues Handling aus. Zwei integrierte Angelrutenhalter, mehrere D-Ringe und eine wasserdichte Tasche für Wertsachen sind serienmäßig. Die Zuladung von 160 kg reicht locker für einen Angler plus komplette Angel-Ausrüstung.
Motorisierung ist bis 3 PS möglich – ich habe einen 2-PS-Elektromotor getestet und damit ca. 8 km/h erreicht. Völlig ausreichend für entspannte Angeltrips. Das Boot ist mit 14 kg extrem leicht und lässt sich solo tragen. Aufbau in 5 Minuten mit der mitgelieferten Doppelhub-Pumpe.
Perfekt für: Einzelangler, kleine Gewässer, Transport im Auto, gelegentliche Nutzung. Für Duo-Angler oder große Seen würde ich ein größeres Boot wählen.
3. Bestway Hydro-Force Caspian Pro — Preis-Leistungs-Sieger
Das Bestway Caspian Pro bietet unglaublich viel Boot für rund 320 Euro. Die TriTech-Konstruktion (dreischichtiges PVC, 0,9 mm) ist extrem robust und UV-beständig. Der Lattenboden aus Aluminium ist fest und gibt auch beim Drill nicht nach.
Mit 307 × 126 cm passt das Boot perfekt für 2 Angler. Es gibt zwar keine fest integrierten Rutenhalter, aber dank der zahlreichen D-Ringe kannst du problemlos Aftermarket-Halter montieren. Die Motorhalterung ist für bis zu 3 PS ausgelegt – mit einem 2,5-PS-Motor bin ich ca. 12 km/h gefahren.
Besonders praktisch: Das Boot wird mit Sitzbänken, Paddeln, Pumpe und Reparatur-Kit geliefert. Alles, was du brauchst, ist im Lieferumfang. Die Verarbeitung ist für den Preis erstklassig. Nach einer Saison intensiver Nutzung (30+ Trips) keinerlei Probleme.
Einzige Schwäche: Mit 18 kg etwas schwerer als vergleichbare Boote, dafür aber extrem stabil und langlebig. Mein Geheimtipp für Budget-Angler!
Praxis-Tipp Motorwahl: Für Angelboote sind 2-4 PS ideal. 2 PS (elektrisch oder Benzin) reichen für ruhige Gewässer völlig aus, sind leise und sparsam. 3-4 PS empfehle ich bei großen Seen oder Wind. Über 6 PS lohnt sich nur bei sehr großen Gewässern – aber dann brauchst du meist einen Sportbootführerschein und Kennzeichen.
4. Sea Eagle 370 Pro — Das Profi-Werkzeug
Das Sea Eagle 370 Pro spielt in der Oberliga. Mit seinem extrem robusten PolyKrylar-Material (1,0 mm Dicke) hält es buchstäblich allem stand – ich habe es absichtlich über Felsen gezogen, kein Kratzer. Dieses Boot ist nahezu unzerstörbar.
Die Konstruktion ist professionell: Hochdruck-Boden (0,7 Bar), verstärkte Nähte, hochwertige Ventile, integrierte Spritzschutz-Schürzen. Mit 310 × 142 cm passt es perfekt für 2-3 Angler. Die Zuladung von 370 kg ist großzügig bemessen.
Motorisierung bis 5 PS macht das Boot zum Speed-Daemon – mit einem 4-PS-Motor bin ich 18 km/h gefahren, absolut stabil auch bei Wellen. Der mitgelieferte Lattenboden ist erstklassig verarbeitet. Zwei Angelrutenhalter sind integriert, weitere lassen sich easy montieren.
Der Preis von rund 650 Euro ist happig, aber gerechtfertigt. Das Boot hat eine 3-Jahres-Garantie und hält laut Hersteller 10-20 Jahre. Perfekt für Vielangler, die ein Boot fürs Leben suchen. Auch für Salzwasser geeignet!
5. Aqua Marina Motion — Hybrid-Innovation
Das Aqua Marina Motion ist ein interessantes Hybrid-Boot: Es kombiniert Schlauchboot- und Kajak-Technologie. Der Drop-Stitch-Boden ist extrem hart (bis 1 Bar Druck) und bietet fast Festrumpf-Performance. Die Seitenschläuche sind klassisches PVC.
Mit 330 × 94 cm ist es schmal wie ein Kajak, aber deutlich stabiler. Perfekt für 1-2 Angler auf Flüssen, schmalen Kanälen oder verkrauteten Seen. Das Boot wiegt nur 12 kg und lässt sich als Rucksack tragen – ultimative Mobilität.
Die Motorisierung bis 2 PS reicht für gemütliches Cruisen. Ich habe einen 1-PS-Elektromotor getestet – perfekt für leises Schleppangeln auf Hecht. Zwei Rutenhalter sind dabei, weitere können montiert werden.
Für klassisches Bootsangeln ist es etwas schmal, aber für mobile Angler, die gerne verschiedene Gewässer erkunden, ist es genial. Aufbau in 4 Minuten, kompaktes Packmaß. Bei rund 380 Euro ein fairer Preis für die innovative Konstruktion.
Kaufberatung — So findest du dein perfektes Angelboot
Boden: Die wichtigste Entscheidung
Der Boden ist das Herzstück eines Angel-Schlauchboots. Du brauchst einen festen Stand zum Werfen, Drillen und Landen. Hier die Optionen:
- Lattenboden (Aluminium): Standard bei guten Angelbooten. Fest, stabil, langlebig. Etwas schwerer, aber die beste Wahl für die meisten Angler.
- Drop-Stitch-Boden: Premium-Option. Hart wie ein Brett bei hohem Druck, sehr komfortabel. Teurer, aber top Performance.
- Hochdruck-Luftboden: Kompromiss zwischen Luft und Latten. Fester als normale Luftböden, leichter als Latten. Okay für Gelegenheitsangler.
- Normaler Luftboden: NICHT für Angeln geeignet! Viel zu wackelig beim Werfen und Drill. Nur für reine Badeboote.
Mein Tipp: Mindestens Lattenboden, besser Drop-Stitch. Spare nicht beim Boden – das bereust du sonst garantiert.
Material & Dicke
Angelboote brauchen robusteres Material als Badeboote. Mindestens 0,8 mm PVC, besser 0,9-1,1 mm. Haken, Messer, raues Ufer – alles greift das Material an. Dünnes Material (0,4-0,6 mm) hält keine Saison durch.
Auf folgende Verstärkungen achten:
- Verstärkte Bodenschläuche (oft doppellagig)
- Verschweißte Nähte (haltbarer als geklebte)
- UV-Schutz-Beschichtung
- Verstärkte Ecken und Aufhängepunkte
Größe & Personenzahl
Für Solo-Angler: 2-3-Personen-Boot (bis 3 m Länge) reicht völlig. Du hast Platz für dich und dein Equipment.
Für 2 Angler: Mindestens 3-4-Personen-Boot (3,0-3,5 m). Dann hat jeder genug Platz zum Werfen ohne sich zu behindern.
Für 3 Angler: 5-6-Personen-Boot (3,5-3,8 m). Klingt überdimensioniert, ist es aber nicht – mit Tackle, Echolot und Motor wird's sonst eng.
Wichtig: Breite beachten! Ein Angel-Schlauchboot sollte mindestens 130 cm breit sein für gute Stabilität. Schmale Boote (< 120 cm) kippen leichter bei einseitiger Belastung.
Gewichts-Tipp: Ein gutes Angelboot wiegt leer mindestens 20-30 kg. Ja, das ist schwer zu tragen, aber es ist auch stabil und robust. Ultra-leichte Boote (< 15 kg) sind meist zu dünnwandig und wackelig. Wenn du Solo unterwegs bist, wähle ein Boot mit Rollen für den Transport.
Motorisierung — Ja oder Nein?
Ein Motor ist beim Angeln extrem praktisch:
- Schnell zu entfernten Hot Spots fahren
- Gegen Wind und Strömung ankommen
- Positionswechsel ohne Paddeln
- Schleppangeln (z.B. auf Hecht)
- Mehr Zeit zum Angeln, weniger zum Rudern
Motorleistung-Empfehlung:
- Kleine Seen, keine Strömung: 1-2 PS (elektrisch perfekt!)
- Mittelgroße Seen, leichte Strömung: 2-4 PS
- Große Seen, Flüsse mit Strömung: 4-6 PS
- Küsten, starke Strömung: 6-10 PS (Führerschein beachten!)
Elektromotoren sind ideal für Angelboote: leise (schreckt Fische nicht auf), wartungsarm, auf vielen Gewässern erlaubt (wo Benziner verboten sind), günstig im Unterhalt. Moderne Modelle haben 40-60 lbs Schubkraft und reichen für 95 % aller Angelboote.
Angel-spezifische Features
Ein echtes Angelboot sollte haben:
- Angelrutenhalter: Mindestens 2, besser 4. Fest montiert oder als D-Ring-System zum Nachrüsten.
- D-Ringe: Für Anker, Echolot, zusätzliche Halter. Je mehr, desto besser.
- Motorhalterung: Fest verschraubt, nicht nur aufgesteckt. Muss das Motorgewicht sicher halten.
- Sitzbänke/Sitzbock: Bequem für lange Sessions. Verstellbar ideal.
- Taschen/Netze: Für Tackle, Getränke, Handy, Schlüssel.
- Rudergabeln: Für kraftvolles Paddeln wichtig.
Motorisierung für Angelboote — Der große Guide
Elektro vs. Benzin
Elektromotor-Vorteile:
- Leise (perfekt zum Angeln!)
- Wartungsarm (keine Ölwechsel, keine Zündkerzen)
- Auf vielen Gewässern erlaubt (wo Benziner verboten sind)
- Sauber, kein Benzingeruch
- Leichter (10-15 kg vs. 20-30 kg)
- Günstiger Betrieb (Akku laden << Benzin tanken)
Elektromotor-Nachteile:
- Begrenzte Reichweite (1-2 Tage je nach Akku)
- Akku schwer (zusätzliche 10-20 kg)
- Langsamer (max. 5-8 km/h)
- Bei Gegenwind schnell kraftlos
Benzinmotor-Vorteile:
- Mehr Power (3-10 PS üblich)
- Höhere Geschwindigkeit (15-25 km/h)
- Unbegrenzte Reichweite (Benzin nachtanken)
- Bessere Performance bei Wind/Wellen
Benzinmotor-Nachteile:
- Laut (schreckt Fische auf)
- Wartungsintensiv
- Schwer und unhandlich
- Auf vielen Angelgewässern verboten
- Teurer Betrieb
Meine Empfehlung: Für 80 % aller Angler ist ein Elektromotor die bessere Wahl. Nur für große Seen/Flüsse oder Küsteneinsätze lohnt sich ein Benziner.
Top Elektromotoren für Angelboote
- Minn Kota Endura C2 40: Klassiker, 40 lbs, ca. 300 €. Zuverlässig und robust.
- Flover 55 lbs: Preis-Leistungs-Hit, ca. 150 €. Gut für Einsteiger.
- Haswing Osapian: Premium-Modell, 55 lbs, fernsteuerbar, ca. 450 €.
Schubkraft-Empfehlung: 40-55 lbs für Angelboote bis 4 m. Über 4 m: 60-80 lbs.
Sinnvolles Zubehör für Angel-Schlauchboote
Must-Haves:
- Anker (15-30 €): Essentiell! Ohne Anker treibst du ab. Faltanker (3-5 kg) sind ideal für Schlauchboote.
- Ankerseil (10-15 €): Mindestens 20 m, besser 30 m. Mit Schwimmkörper, damit es nicht in die Schraube gerät.
- Elektrische Pumpe (40-80 €): Spart 10 Minuten Schweiß. 12V-Anschluss fürs Auto ideal.
- Reparatur-Kit (15-25 €): PVC-Flicken, Kleber, Schleifpapier. Immer an Bord haben!
- Rettungsweste (30-60 €): Pflicht! Auch als guter Schwimmer – Unfälle passieren.
- Dry Bag (20-40 €): Für Handy, Schlüssel, Geldbeutel – 100 % wasserdicht.
Nice-to-Have:
- Echolot (100-400 €): Findet Fische und zeigt Tiefe. Moderne Modelle mit GPS und Kartenplotter.
- Sonnendach (50-150 €): Für lange Sessions im Sommer unverzichtbar.
- Zusätzliche Rutenhalter (15-30 €/Stück): Zum Nachrusten an D-Ringen.
- Bootstisch (30-60 €): Zum Köderwechseln, Ablegen von Getränken.
- Batterie-Box (20-40 €): Schützt Akku vor Spritzwasser.
- Kescher (30-80 €): Teleskoparme, große Öffnung. Erspart dir viele verlorene Fische.
FAQ — Häufig gestellte Fragen
Welches Schlauchboot ist am besten zum Angeln?
Das Sevylor Fish Hunter FH 360 ist aktuell das beste Angelboot im mittleren Preissegment. Es bietet verstärkte Angelrutenhalter, stabilen Lattenboden, Motorisierung bis 6 PS und ausreichend Platz für 2-3 Angler. Für kleinere Budgets ist das Intex Excursion Pro K1 eine solide Wahl.
Brauche ich ein Schlauchboot mit Motor zum Angeln?
Ein Motor ist nicht zwingend, aber sehr praktisch. Er ermöglicht schnelles Erreichen entfernter Angel-Spots, Positionswechsel ohne Paddeln und Fahren gegen Wind. Für große Seen und Flüsse mit Strömung ist ein Motor (3-6 PS) definitiv empfehlenswert. Auf kleinen Teichen reicht oft ein Paddel.
Welche Ausstattung braucht ein gutes Angelboot?
Ein gutes Angelboot sollte haben: stabiler Lattenboden (zum Aufstehen), Angelrutenhalter vorne und hinten, D-Ringe für Anker, verstärktes PVC (min. 0,8 mm), mehrere Luftkammern, Motorhalterung, ausreichend Platz für Tackle-Boxen und einen Sitzbock. Optional: Sonnendach, Echolot-Halterung.
Wie stabil muss ein Schlauchboot zum Angeln sein?
Sehr stabil. Du musst aufstehen können, ohne zu wackeln. Achte auf: Lattenboden oder Drop-Stitch-Boden (nie nur Luftboden), breite Bauform (min. 130 cm), verstärkte Seitenschläuche, PVC-Dicke min. 0,8 mm. Ein gutes Angelboot wiegt leer mindestens 20-30 kg – leichte Boote sind meist zu instabil.
Kann ich ein normales Schlauchboot zum Angeln nutzen?
Ja, aber mit Einschränkungen. Normale Familienboote haben oft keinen festen Boden, keine Rutenhalter und zu dünnes Material (Haken-Gefahr). Für gelegentliches Angeln auf ruhigen Seen funktioniert es. Für ernsthafte Angler lohnt sich ein spezielles Angelboot mit verstärkter Konstruktion und Angel-Features.
Wie viel PS sollte mein Angel-Schlauchboot haben?
Für kleine Seen reichen 2-3 PS (ca. 8-12 km/h). Für große Seen und Flüsse empfehle ich 4-6 PS (15-20 km/h). Über 6 PS lohnt sich nur für sehr große Gewässer oder Küsteneinsätze. Wichtig: Das Boot muss für die Motorleistung zugelassen sein. Elektromotoren (0,5-1 PS äquivalent, 40-60 lbs) sind leise und auf vielen Gewässern erlaubt.
Quellen & weiterführende Informationen:
- Deutscher Angelfischerverband (DAFV)
- Blinker — Angelmagazin für Einsteiger und Profis
- Bundesanstalt für Gewässerkunde — Freizeitschifffahrt
- Deutscher Boots- und Schiffbauer-Verband (DBSV)
- Sevylor — Hersteller-Informationen
- Eigene Praxis-Tests und Angel-Erfahrungen 2018-2026
